Tag 5: Utrecht – Amsterdam

Hatte ich mich am vierten Tag noch über den Gegenwind aufgeregt, wusste ich zum Glück noch nicht, was mich am folgenden Tag mehr erwarten würde. Zwar blieb es trocken aber der Wind war nun noch stärker. Doch ich hatte nur rund 50 Kilometer an diesem letzten Reisetag zu bewältigen und war guter Dinge: Keinerlei nennenswerte Beschwerden oder Schmerzen.

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Über Maarsen, Breukelen, Loenen van der Vecht und Abcoude führte mich der letzte Abschnitt zum Ziel – und dieser war wirklich der schönste. Nicht nur die zahlreichen Kanäle, die sogar Neubaugebiete durchzogen und eine natürliche Atmosphäre erzeugen, sondern auch die immer spürbarere Nähe zu Amsterdam, die sich bei Betrachtung der Gebäude vollzieht, lassen das Gemüt förmlich tanzen vor Freude. Die zahlreichen Zugbrücken, Kanäle, Schlösser, Windmühlen und Parkanlagen laden zum Verweilen und Träumen ein. Wer wohl in solchen Residenzen wohnte? Wer wohnt heute darin? Viele Fragen und keine Antworten. Fest steht nur, dass die Niederlande sehr reich wurde – als Handelsnation und durch seine Kolonien, in denen Menschen für diesen Reichtum ausgebeutet und beraubt wurden.

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Oftmals habe ich mich aber bei dem Gedanken erwischt, wie wunderschön die einfachsten Häuser sein können, wenn man die richtigen Prioritäten setzt und für den Einklang mit der Umgebung und Natur sorgt – alles andere ist unnötiger Schnickschnack.

Angekommen in Amsterdam, bin ich natürlich in meine Lieblingspastaria gegangen und habe es mir gut gehen lassen.

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