Es wird ernst

Wir haben einige Wochen zuvor eine Tour nach Worms und wieder zurück nach Mainz als Training gemacht. Diese 130 km waren schon ganz nett, dachten wir. Ostern 2013 rückte näher. Das war unser Termin. Das Wetter machte uns zwar immer noch Sorgen, aber wir waren uns einig, dass es nicht unmöglich wäre, zu fahren; selbst unter den vorherrschenden Bedingungen: Minus-Grade in der Nacht, unter zehn Grad am Tag und vielerorts lag noch Schnee. Florian lieh mir glücklicherweise ein Inlet aus Fleece für meinen Schlafsack, denn mit meinem alleine wäre ich sicher erfroren.

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Ich hatte mein Fahrrad nie zuvor so hoch und schwer beladen und war die ersten Meter ziemlich aufgeregt, ob der Turm von Gepäck dem hinteren Laufrad und Reifen über kurz oder lang nicht doch den Rest geben würde. Bevor es richtig losging, mussten wir zunächst nochmal zu Florian nach Hause, der noch einige Zeit für die letzten Vorbereitungen aufwenden musste. Auch mussten wir nochmal beim Baumarkt Halt machen, um uns für Frankreich die erforderlichen Warnwesten zu besorgen. Bei schlechter Witterung sind sie dort nämlich Pflicht. Ich bewunderte Florian, der besonders akribisch und sorgfältig mit der Vorbereitung umging. Kevin war da eher entspannter, radelte er auch die meiste Zeit mit Musik auf den Ohren beinahe schon so entspannt wie ein Pirat in seiner Hängematte.

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